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Sozialverband Deutschland
Landesverband Nordrhein-Westfalen
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Pressemitteilung vom 20.03.2014

SoVD-Frauen protestieren gegen Lohndiskriminierung

Aus Anlass des „Equal Pay Day“ (Tag der Entgeltgleichheit 21. März) protestieren morgen landesweit Frauen des SoVD Nordrhein-Westfalen (Sozialverband Deutschland) gegen Lohndiskriminierung. Sie verteilen an Passantinnen rote Taschen als Symbol für die klamme Kasse der Frauen. Denn Frauen haben im Durchschnitt 22 Prozent weniger Geld in der Lohntüte als Männer. „Frauen sind deshalb massiv von Altersarmut bedroht. Da viele Frauen auch nur in Teilzeit- oder Minijobs arbeiten, ist eine eigenständige Existenzsicherung oft nicht möglich“, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Gabriele Helbig. Sie fordert einen gesetzlichen Mindestlohn, die Abschaffung sozialversicherungsfreier Beschäftigung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Helbig kritisiert zudem, dass viele der so genannten Frauenberufe meist schlechter vergütet werden als klassische Männerberufe. Als Beispiel nennt sie die Tätigkeit als Altenpflegerin und die als Kfz-Mechaniker: „Die Pflege eines alten Menschen ist in unserer Gesellschaft deutlich weniger wert als die Reparatur eines Autos. Das kann so nicht richtig sein und muss sich ändern“, sagt Helbig.

Der SoVD Nordrhein-Westfalen ist am Equal Pay Day in einigen Städten aktiv. Neben Düsseldorf finden SoVD-Aktionen in Wickede/ Ruhr, in Bochum, Dortmund, Köln, Essen, Recklinghausen, Bielefeld und Eschweiler statt. Mehrere Tausend rote Taschen werden dabei verteilt.

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